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Die nachfolgenden Kurzbeschreibungen meiner angebotenen Therapiemethoden sollen Ihnen als Orientierungshilfe und Anregung dienen.

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)

Die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) ist die Lehre der Verwendung von Heilpflanzen, Pflanzenteilen und deren Zubereitungen als Arzneimittel.

Seit Anbeginn der Menschheit werden Pflanzen zu Heilzwecken eingesetzt. Aus detaillierten Beobachtungen der Wirkungen bestimmter Pflanzen entwickelte sich die frühe, schamanistisch geprägte Kräuterheilkunde. Über Jahrtausende wurden Kräuterwirkungen und spezielle Zubereitungsmethoden von einer Generation zur nächsten mündlich weitergegeben.

Anfang des 19. Jahrhunderts setzte sich eine naturwissenschaftlich abgesicherte Pflanzenheilkunde durch. Aus reinem Erfahrungswissen wurde Wissenschaft.

Arzneipflanzen werden heute als Frischpflanzen oder Drogen zu Medikamenten in Form von Tabletten, Tropfen, Kapseln, Salben und Tees weiterverarbeitet und sind größtenteils als fertige Mischungen im Handel erhältlich.

 

 

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Homöopathie

Die Homöopathie entstand im 18. Jahrhundert und wurde von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) entwickelt. Immer wieder stellte er fest, dass  Arzneimittel, die eine bestimmte Krankheit heilen konnten, beim Gesunden die Symptome ebendieser Krankheit hervorriefen. Diese Erfahrung und Erkenntnis fasste Hahnemann in dem Satz „Similia similibus curentur" – Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden – zusammen. So lautet das universelle Heilungsgesetz, auf dem die Homöopathie basiert. Hahnemann entdeckte außerdem, dass durch eine von ihm entwickelte Methode des Verdünnens und Verschüttelns bzw. Verreibens (Potenzierung) die Konzentration des Ausgangsmaterials zwar abnimmt, andererseits aber die Wirksamkeit bei der Anwendung nach der Ähnlichkeitsregel verstärkt wird. Die Homöopathie ist eine sehr individuelle Therapie. Die Menge und Häufigkeit der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels hängt von verschiedenen Faktoren wie Art und Schwere der Erkrankung, Reaktionsfähigkeit des erkrankten Organismus, Potenz des Arzneimittels etc. ab.

Akupunktur

Akupunktur ist ein Teilgebiet der tradtionellen chinesischen Medizin. Nach chinesischer Auffassung ist ein harmonischer Qi-Fluss (Lebensenergie) und ein ausgewogenes Verhältnis von Yin und Yang der Schlüssel zu einem gesunden und langen Leben. Die Akupunktur beruht auf dem Konzept der Akupunkturmeridiane als Energietransportsystem. Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht und soll durch Stiche in auf den Meridianen angenommene Akupunkturpunkte ausgeglichen werden.

 
Moxibustion

Die Moxa-Therapie oder auch Moxibustion, ist eine klassische chinesische Heilmethode, die sich in der asiatischen Volksmedizin als außerordentlich wirksam erwiesen hat. Hierbei handelt es sich um die gezielte konzentrierte Erwärmung von speziellen Punkten, welche oftmals gleichzeitig auch Akupunkturpunkte sind. Zum Moxen werden üblicherweise die getrockneten Blätter des Beifuss-Krautes (Folium artemisiae officialis) verwendet. Es gibt verschiedene Moxatechniken. In meiner Praxis kommt die sogenannte Moxazigarre zum Einsatz. Es handelt sich dabei um in Papier eingewickeltes, gepresstes Beifuss-Kraut in Form einer ca. 20 cm langen und 1,5 cm dicken Zigarre. Das Moxen mit dieser Technik erfolgt ohne Hautkontakt durch indirekte Erwärmung des zu behandelnden Areals.

Biochemie nach Dr. Schüßler
Arbeitet unser kleinster Körperbaustein, die Zelle, nicht mehr richtig, beginnt der Weg zur Krankheit. Von dieser Erkenntnis Prof. Dr. Virchows geprägt, untersuchte der Oldenburger Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898), was die Zellen gesund und leistungsfähig hält. Er wies nach, dass bestimmte Mineralstoffe für die Ernährung dieser Zellen besonders wichtig sind. Sie haben zellregulierende und aufbauende Funktion. Die Biochemie nach Dr. Schüßler ist somit der Weg, das optimale Arbeiten der Zellen durch Gaben von biochemischen Funktionsmitteln sicherzustellen, um so einen Mangel oder eine Fehlverteilung an Mineralstoffen zu beseitigen.


Dorn-Methode

Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn ist eine sanfte Methode zur Korrektur von Fehlstellungen der Wirbel. Während der Behandlung tastet der Therapeut Wirbel für Wirbel ab und reguliert Verschiebungen mit sanftem Druck. Die Behandlung erfolgt zum Teil im Sitzen oder Stehen, wobei der Patient nach Anweisung leichte Pendelbewegungen der Arme oder Beine ausführt. Diese Therapieform hat sich vor allem bei der Korrektur von Beinlängendifferenz und Beckenschiefstand bewährt.

 

Darmsanierung

Der Darm ist mit seinen ca. 8 m Länge und mit einer Oberfläche von ca. 300 m2 das größte Organ des Menschen. Damit wird seine zentrale Stellung bei der Erhaltung der Gesundheit deutlich. Medikamente, falsche oder einseitige Ernährung, Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln, Umweltgifte, mangelhafte Sekretion der Verdauungssäfte oder auch Infektionen können die Bakterienflora des Darms massiv ins Ungleichgewicht bringen und zu einer krankhaften Vermehrung darmfremder Keime führen. Durch eine mikrobiologische Stuhluntersuchung wird der aktuelle  Status der Bakterienflora ermittelt. Das Therapiekonzept der Darmsanierung ist eine gestaffelte Anwendung aufeinander abgestimmter Präparate in einem Phasenschema.

 

Anthroposophische  Medizinrichtung

Dr. Rudolf Steiner (1861-1925) hat zusammen mit der Ärztin Dr. Ita Wegmann (1876-1943) die anthroposophische Medizinrichtung Anfang des 20. Jahrhunderts begründet. Körperliches und seelisches Leben bilden gemeinsam mit der Individualität des Menschen eine Einheit, was auch bei der Auswahl des Arzneimittels zu beachten ist. Neben dem Allgemeinen berücksichtigt anthroposophische Medizin also immer auch das Besondere, das Individuelle eines jeden Menschen. Zu den anthroposophischen Arzneimitteln gehören sowohl homöopathisch potenzierte, als auch konzentrierte pflanzliche oder komplex zusammengesetzte Mittel. Damit beschränken sich Anthroposophika nicht auf eine bestimmte pharmazeutische Besonderheit.

 

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Bach-Blütentherapie

Der englische Arzt Dr. Edward Bach entwickelte diese Heilmethode in den 1930er Jahren. Es ist eine sanfte Therapie für einen seelischen Ausgleich und zur Begleitung bei körperlichen Beschwerden. Die Behandlung löst seelische Blockaden und stellt somit das innere Gleichgewicht wieder her. Darüber hinaus fördert diese Heilweise die Entfaltung der Persönlichkeit.


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